Bildung - Weiterbildung

Schulen

Die meisten Schulen in Deutschland sind staatlich – und damit kostenlos. Viele Schulen bieten eine zusätzliche Ganztagsbetreuung an, die Zahl der Ganztagesbetreuung wächst. Auf Grund der großen Nachfrage nach Ganztagesbetreuung sollten Sie Ihr Kind so früh wie möglich anmelden.
Hier können Sie nach Schulen suchen:

Info: Es gibt verschiedene Schularten in Deutschland. Zunächst besuchen alle Kinder vier Jahre lang die Grundschule im Wohnort. Danach gehen Sie auf eine Weiterführende Schule, hier wird zwischen Haupt-, Real-. Werkreal-, Gesamtschule und Gymnasium unterschieden. Über die unterschiedlichen Schularten sollten Sie sich genau informieren, um dann die richtige Schule für Ihr/e Kind/er auswählen zu können. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier: Bildungswege Baden-Württemberg / Willkommen in Deutschland

Tipp! Kinder und Jugendliche, die im Laufe ihrer Schulzeit nach Deutschland kommen, brauchen besondere Unterstützung. Für sie gibt es Vorbereitungs-, Förder- oder auch Sprachlernklassen, in denen sie von spezifisch qualifizierten Lehrkräften begleitet werden, bevor sie in die regulären Schulklassen wechseln.
Welche Angebote es für Ihr Kind gibt, erfahren Sie beim Schulamt Freiburg (zuständig für die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und Freiburg) oder beim Schulamt Offenburg (zuständig für den Ortenaukreis) oder bei den örtlichen Jugendmigrationsdienst (JMD). Das Welcome Center kann Ihnen auch behilflich sein.

 

Ausbildung / Studium

Eine gute Ausbildung ist die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Um in Deutschland einen Arbeitsplatz zu finden, ist es wichtig, eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen zu haben.

Ausbildung

Gute Karriereperspektive – mit einer Berufsausbildung sind Sie fit für die Zukunft. Denn engagierte Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. In manchen Bereichen werden sogar mehr ausgebildete Fachkräfte als Akademikerinnen und Akademiker gebraucht.

Eine Berufsausbildung in Deutschland dauert in der Regel zwei bis dreieinhalb Jahre und verläuft meistens im so genannten dualen System. Das duale Ausbildungssystem ist eine Besonderheit in Deutschland. Das heißt: Die praktische Ausbildung im Betrieb wird kombiniert mit theoretischen Lernphasen in der Schule. Die Kombination aus Theorie und Praxis bereitet Auszubildende besonders gut auf das vor, was Firmen von ihnen erwarten: nicht nur Fachwissen, sondern auch praktische Erfahrungen werden erlernt, um das Wissen anzuwenden. Manche Ausbildungen, zum Beispiel im Pflegebereich werden nur in Schulen angeboten.
Voraussetzung für den Zugang zu einer Berufsausbildung ist in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss.
In Deutschland gibt es rund 400 Ausbildungsberufe. Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen finden Sie bei der Agentur für Arbeit: im Internet/ vor Ort im Berufsinformationszentrum (BIZ) / bei einem persönlichen Beratungsgespräch.

Der/die Auszubildende muss sich bei einem Unternehmen für eine Ausbildung bewerben. Vor Beginn der Berufsausbildung schließt der/die Auszubildende mit dem Ausbildungsbetrieb einen schriftlichen Ausbildungsvertrag ab. Er regelt die Bestandteile und Ziele der Ausbildung. Das ausbildende Unternehmen meldet den/die Auszubildenden bei der Berufsschule und bei der Sozialversicherung an.

Visum für die Ausbildung?

  • Bürgerinnen und Bürger der EU, Liechtensteins, Islands, Norwegens oder der Schweiz benötigen für die Einreise nach Deutschland und für die Aufnahme einer Ausbildung kein Visum.

  • Bürgerinnen und Bürger aus anderen Staaten benötigen ein Visum. Das Visum können Sie bei der zuständigen Auslandsvertretung in Ihrem Land beantragen. Damit Ihr Antrag Erfolg hat, sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

    • Sie haben bereits einen Ausbildungsplatz bei einem Unternehmen in Deutschland gefunden.

    • Die Bundesagentur für Arbeit hat Ihrer Ausbildung zugestimmt, weil für die konkrete Stelle keine deutschen oder bevorrechtigten ausländischen Bewerber (zum Beispiel aus anderen EU-Staaten) zur Verfügung stehen.

  • Bei dem Visumsantrag müssen Sie – unabhängig davon, ob Sie eine duale oder eine schulische Ausbildung absolvieren möchten – nachweisen, dass Sie Ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren können.

Tipp: Wenn Sie eine Ausbildung in Deutschland aufnehmen wollen, sind gute Deutschkenntnisse wichtig!

Weitere Informationen zum Thema Ausbildung und welche Ausbildungsberufe gefragt sind, finden sie bei Make it in Germany - Ausbildung

 

Studium

In Deutschland und in der Region Südlicher Oberrhein gibt es verschiedene Arten von Hochschulen:

  • Universitäten

  • Technische Hochschulen

  • Musik- und Kunsthochschulen

  • Pädagogische Hochschulen

  • Fachhochschulen

  • Verwaltungshochschulen

Voraussetzungen für ein Studium ist je nach Hochschultyp die Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Bei ausländischen Abschlüssen entscheidet das akademische Auslandsamt oder das Studierendensekretariat der Hochschule, ob die Voraussetzungen für ein Studium vorliegen. Inwiefern Studienleistungen, die bereits in einem anderen Land absolviert wurden, auf ein Studium in Deutschland angerechnet werden können, entscheidet die Hochschule selbst.

Bewerbung für einen Studienplatz
Wollen Sie zum Wintersemester Ihr Studium beginnen, müssen Sie sich in der Regel bis spätestens 15. Juli bewerben. Für einen Studienbeginn im Sommer sollten Sie Ihre Unterlagen üblicherweise bis zum 15. Januar jeden Jahres einreichen. Für einzelne Studienfächer können weitere Bedingungen und andere Bewerbungsfristen gelten. So brauchen Sie in manchen Fächern einen bestimmten Notenschnitt oder müssen eine Aufnahmeprüfung bestehen. Informieren Sie sich bei der Hochschule welche Fristen und Voraussetzungen gelten.

Studiengebühren
An staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg werden keine Studiengebühren für das Erststudium erhoben, es muss nur ein Semesterbeitrag (Pauschale für Verwaltungskosten, variiert je nach Hochschule) bezahlt werden. An privaten Hochschulen fallen in der Regel Studiengebühren an.

 

Hochschulen in der Region
Wissenschaft und Forschung nehmen in der Region Südlicher Oberrhein eine zentrale Rolle ein. Eine Vielzahl von herausragenden Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen machen die Region zu einem der führenden Wissenschafts- und Forschungsstandorte in Deutschland.

 

Staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen

 

Private Hochschulen

 

Arbeiten während des Studiums
Studierende in Deutschland benötigen im Durchschnitt rund 800€ pro Monat für ihren Lebensunterhalt. Einen Teil davon können Sie sich über einen Studentenjob verdienen. Wie viel Sie während des Studiums arbeiten dürfen, ist von Ihrem Herkunftsland abhängig:

  • Studierende aus der EU, aus Lichtenstein, Norwegen und der Schweiz dürfen wie deutsche Studierende bis zu 20 Stunden pro Woche neben den Vorlesungszeiten arbeiten. In den Semesterferien können sie uneingeschränkt Geld verdienen.

  • Wer aus einem Land außerhalb der EU oder aus Kroatien kommt, kann 120 volle oder 240 halbe Tage im Jahr ohne Zustimmung der zuständigen Behörde (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) arbeiten.

Praktikum während des Studiums
Natürlich dürfen Studierende auch Praktika machen. Praktika sind wichtig um die Arbeitswelt kennenzulernen, Wissen zu erwerben und Kontakte zu knüpfen, die einem später bei der Arbeitsuche helfen können.

Stipendien
Durch Stipendien und andere Fördermittel besteht auch die Möglichkeit Geld zu erhalten. Mehr dazu erfahren Sie beim DAAD

Weitere Informationen Rund um das Thema Studium und welche Chancen Sie nach Ihrem Studium in Deutschland haben, erfahren Sie bei Make it in Germany - Studieren und Hochschul-Kompass

 

Weiterbildung

In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, sich auch nach der Schule oder der Universität weiterzubilden. Im Rahmen der Erwachsenbildung können Sie allgemeine Qualifikationen oder Abschlüsse erwerben. Es gibt Tages- oder Abendkurse, aber auch Unterricht von zu Hause aus. Im Internet sowie im Branchenbuch finden Sie viele Institute für Aus- und Weiterbildungen. Es gibt neben öffentlichen Trägern wie zum Beispiel der Volkshochschule auch eine Vielzahl an privaten Dienstleistern.
Die Bundesagentur für Arbeit ist wichtiger Ansprechpartner, wenn es um berufliche Weiterbildung geht.

 

Weitere Informationen zum Thema Bildung finden Sie hier: