Ausländische HochschulabsolventInnen

Aufenthaltsbestimmungen ausländischer AbsolventInnen deutscher Hochschulen

Nach dem Studium können ausländische Studierende eine Arbeit annehmen, die Ihrem Studium angemessen ist, das heißt, die mit dem übereinstimmt oder zu tun hat, was Sie in der Studienausbildung gelernt wurde. Den benötigten Aufenthaltstitel erteilt die zuständige Ausländerbehörde. Wenn nach dem Abschluss noch kein entsprechendes Arbeitsplatzangebot vorliegt, ist es möglich, von der Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis für 18 Monate zur Suche nach einem Ihrer Qualifikation entsprechenden Arbeitsplatz zu erhalten. In dieser Zeit darf jede Tätigkeit aufgenommen werden, die den Lebensunterhalt sichert.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amts.

Einreisevisum für die Arbeitsplatzsuche

Wenn ausländische Hochschulabsolventen einen deutschen oder anerkannten oder einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss haben, können sie für die Arbeitsplatzsuche einreisen. Von der Ausländerbehörde erhalten sie einen Aufenthalt von bis zu sechs Monaten. In dieser Zeit können sie einen Arbeitsplatz suchen. Wichtig ist, dass sie genügend Geld für die Lebensunterhaltssicherung während des Aufenthaltes nachweisen können. Während dieser sechs Monate dürfen sie keine Beschäftigung oder selbständige Tätigkeit ausüben. Liegt dann ein entsprechendes Arbeitsangebot vor, kann der Bewerber die Blaue Karte EU oder eine Aufenthaltserlaubnis bei der Ausländerbehörde beantragen und darf bleiben, ohne vorher auszureisen.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amts und unter Einreise.

Blaue Karte EU

Alle Akademikerinnen und Akademiker mit einem anerkannten Hochschulabschluss oder mit Hochschulabschluss, der einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbar ist, können seit dem 1. August 2012 den Aufenthaltstitel „Blaue Karte EU“ erhalten. Dafür müssen Sie einen der Qualifikation entsprechenden Arbeitsplatz in Deutschland vorweisen. Und ein jährliches Bruttogehalt in Höhe von mindestens 48.400 Euro. Akademische Fachkräfte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie Ärztinnen und Ärzte können auch eine „Blaue Karte EU” erhalten, wenn sie genauso viel verdienen wie vergleichbare inländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, mindestens jedoch 37.752 Euro brutto im Jahr. In diesem Fall muss die Bundesagentur für Arbeit Ihrer Beschäftigung zustimmen. Diese Zustimmung ist nicht erforderlich, wenn Sie Ihren Hochschulabschluss in Deutschland erworben haben.

Weitere Informationen zur Blauen Karte EU finden Sie hier.